HC Uzwil
Waldeggstrasse 23
9244 Niederuzwil
Am Samstag traf die SG Uzwil/Gossau in der Mattenbachhalle in Winterthur auf die SG Yellow/Pfadi, den einzigen Gegner, den man bis jetzt besiegen konnte.
Aber die Befürchtungen, dass sich die Winterthurerinnen mit NLA-Spielerinnen verstärken würden, damit sie endlich auch einmal zu 2 Punkten kämen, bewahrheiteten sich schnell. Leider sieht sich Uzwil/Gossau in den meisten Spielen mit dieser Situation konfrontiert, dass die Gegnerinnen mit Spielerinnen antreten, die auch in höheren Ligen spielen. Nottwil hat eine NLA- und eine NLB-Mannschaft, ebenso der LC Brühl, der allerdings nicht von seinen Möglichkeiten Gebrauch macht und wirklich nur die Spielerinnen der betreffenden Mannschaft einsetzt. Olten/Zofingen, GAN Foxes (Amicitia), Yellow/Pfadi haben ebenfalls eine NLA-Mannschaft und SG Basel Regio eine NLB-Mannschaft.
Diese Möglichkeiten hat die SG Uzwil/Gossau nicht und bekommt es dauernd mit solchen Spielerinnen zu tun, die an einen wesentlich höheren Rhythmus gewöhnt sind, entsprechend hart zupacken, wegstossen und so meistens spielentscheidend sind.
Dies war leider auch gegen Yellow/Pfadi der Fall. Schon vor dem Spiel bestaunten die Uzwilerinnen und Gossauerinnen ehrfürchtig die grossgewachsenen, kräftigen NLA-Spielerinnen mit ihren Hammerwürfen beim Einschiessen.
Bei Spielbeginn war dann schon ersichtlich, dass die Spielerinnen aus Gossau und Uzwil nicht allzu viel Optimismus ausstrahlten. Sie bemühten sich zwar redlich, als aber die Ersten durch die Luft flogen und unsanft auf dem Hallenboden und auch auf dem Boden der Realität landeten, verflüchtigte sich der letzte Rest Mut bei den meisten wie eine Rauchwolke Richtung Hallendecke.
Die NLA-Spielerinnen warfen fleissig ihre Tore, wenn’s sein musste, auch mal einfach aus dem Handgelenk, da hatte Uzwil/Gossau nicht viel entgegenzusetzen. Das Halbzeitresultat von 4:14 hielt sich erstaunlicherweise noch in Grenzen.
In der 2. Halbzeit spielten dann die Winterthurerinnen fast schon ein wenig Katz und Maus mit den bedauernswerten Girls aus Uzwil und Gossau. Da einige ihr Selbstvertrauen nach der Pause in der Garderobe vergessen hatten, wurde nun Uzwil/Gossau in der 2. Halbzeit förmlich überrannt und mit dem brutalen Schlussergebnis von 38:15 nach Hause geschickt.
Das Positive an diesem Spiel: Es ist doch ein Kompliment, wenn es der Gegner nötig hat, sich mit solchen Spielerinnen zu verstärken, damit er gewinnt!
Kopf hoch Girls. Was euch nicht umbringt, macht euch stark!
Für SG Uzwil/Gossau spielten:
Maria Germann; Milica Trajkovic, Angela Scherrer (1/1), Carole Annen (7/1), Jolanda Frischknecht, Petra Petkovic, Larissa Eberle (2), Marina Trajkovic, Anja Mazenauer (3), Tamara Harder (2).