HC Uzwil
Waldeggstrasse 23
9244 Niederuzwil
Weil bei einem Kader von 12 Spielerinnen zwei verletzt und eine krank waren, musste die SG Uzwil/Gossau wieder einmal mit reduzierter Mannschaft zu einem Spiel fahren. Diesmal führte die Reise nach Wettingen zur SG Siggenthal/Wettingen.
Das Spiel begann recht ausgeglichen. Die Aargauerinnen legten jeweils ein Tor vor und Uzwil/Gossau glich wieder aus. Die Gäste aus der Ostschweiz konnten dann sogar zum Stand von 3:4 die Führung übernehmen. Siggenthal/Wettingen glich zwar wieder zum 4:4 aus, aber mit 2 Toren konnte Uzwil/Gossau die Führung zum 4:6 ausbauen. Aber wie so oft riss plötzlich der Faden und mit 5 Toren in Folge zogen die Gastgeberinnen auf 9:6 davon. Während man zu Beginn des Spiels im Angriff viel lief, auch ohne Ball, und so zu guten Torchancen kam, ging der Spielfluss nun unerklärlicherweise völlig verloren und die Spielerinnen aus Uzwil und Gossau versuchten es mehr und mehr mit der Brechstange. Weil man so bis zur Pause gerade noch 2 Tore zustande brachte, bauten die Einheimischen ihren Vorsprung bis zum Wechsel auf 15:8 aus.
Schade, denn eigentlich waren die Ostschweizerinnen, so lange sie sich im Angriff viel bewegten und aufeinander eingingen, den Gegnerinnen durchaus ebenbürtig.
Leider änderte sich auch in der 2. Halbzeit nicht mehr viel. Erwähnenswert war immerhin noch der Einsatz von Maria Germann, die in der 1. Halbzeit das Tor gehütet hatte, als Feldspielerin. Sie schien ihren „Auslauf“ sichtlich zu geniessen und raste bei jedem Ballgewinn als Flügelflitzer in den Gegenstoss. Es gelang ihr sogar ein Tor, aber der Schiedsrichter hatte kein Einsehen und aberkannte ihr leider den regulären Treffer. Aber der Einsatz als Feldspielerin lohnte sich so oder so, fielen doch hintereinander 3 Spielerinnen aus, deren Ausfall so kompensiert werden konnte.
An dieser Stelle ein herzlicher Dank an Julia Gabriel von der zweiten FU 19, die mit nach Wettingen reiste, obwohl sie am Abend noch ein Spiel in Gossau zu bestreiten hatte und so den Einsatz von Maria Germann als „Flügeldüse“ ermöglichte.
Wieder hat die SG Uzwil/Gossau eine gute Chance auf Punkte verpasst. Es ist wie verhext, denn jedes Mal, wenn Uzwil/Gossau gegen einen Gegner antritt, der eigentlich in Reichweite liegt, fehlen einige Spielerinnen und schliesslich fehlt dann gegen Ende des Spiels die nötige Kraft.
Für SG Uzwil/Gossau spielten:
Maria Germann / Julia Gabriel; Milica Trajkovic (3), Carole Annen (4), Seline Ackermann (3/2), Jolanda Frischknecht, Petra Petkovic (1), Marina Trajkovic (1), Anja Mazenauer (1), Tamara Harder (3/2).