HC Uzwil
Waldeggstrasse 23
9244 Niederuzwil
Nachdem die SG Uzwil/Gossau in den ersten zwei Spielen gegen die SG Basel Regio mit 17:45 und 18:43 förmlich überrollt worden ist, war auch diesmal wieder mit einer Kanterniederlage zu rechnen. Vor allem fehlten auch in diesem Spiel wieder drei Spielerinnen wegen Krankheit, Verletzung und beruflicher Verpflichtungen.
Aber auch dieses Mal durfte Uzwil/Gossau wieder auf die Unterstützung von den zwei Gossauer FU 15 Juniorinnen Daria Baur und Jacqueline Reich zählen, die die Mannschaft mit viel Einsatz bestens ergänzten.
Zu Beginn des Spiels bestätigten die Einheimischen den leichten Aufwärtstrend, der schon in den vergangenen Spielen phasenweise zu erkennen war. Mit viel Einsatz liess man sich vom starken Gegner aus Basel nicht gross beeindrucken und spielte munter mit. Bis zum Stand von 5:8 sah auch die Resultattafel noch recht freundlich drein. Aber dann passte im Angriffsspiel von Uzwil/Gossau plötzlich nicht mehr viel zusammen. Zunehmend schlichen sich Flüchtigkeitsfehler ein, die den schnellen Baslerinnen immer wieder einfache Gegenstosstore ermöglichten. Die Spielerinnen von Uzwil/Gossau wirkten nun auch immer mehr verunsichert und griffen nicht mehr gleich druckvoll an wie noch zu Beginn des Spiels, es fehlte auch die Bewegung im Spiel, was den Baslerinnen die Verteidigungsarbeit wesentlich vereinfachte.
So zogen die Gäste mit 9 Toren in Folge auf 5:17 davon und die Resultatanzeige hatte damit ihr freundliches Aussehen natürlich auch verloren.
Beim Halbzeitstand von 7:19 wurden schliesslich die Seiten gewechselt.
Die Pause tat den Spielerinnen aus Gossau und Uzwil sichtlich gut, kamen sie doch recht gut erholt aus der Kabine und griffen wieder mit dem gleichen Schwung wie zu Beginn des Spiels an. Bis zum Stand von 12:24 mochten sie so den Halbzeitrückstand zu halten. Aber als dann schliesslich die Kräfte wieder nachliessen, konnten die körperlich überlegenen Baslerinnen ihren Vorsprung wieder ausbauen.
Obwohl man auch dieses Spiel wieder deutlich verloren hatte, war man aber doch froh, dass man sich mit dem 17:37 im Vergleich zu den ersten beiden Spielen doch wesentlich besser aus der Affäre gezogen hatte. Auch waren immer wieder gute Ansätze erkennbar und die Tore wurden alle durch schöne Kombinationen herausgespielt, die erkennen liessen, dass eigentlich mehr in dieser Mannschaft stecken würde. Aber durch das knappe Kader fehlen zusätzliche Wechselmöglichkeiten, so fehlt gegen Schluss leider jeweils die Kraft und es schleichen sich Ungenauigkeiten ein, die immer wieder zu Gegenstosstoren führen.
Für SG Uzwil/Gossau spielten:
Maria Germann; Milica Trajkovic (5), Daria Baur, Angela Scherrer, Carole Annen (1), Seline Ackermann (5), Jolanda Frischknecht (3), Petra Petkovic, Jacqueline Reich, Marina Trajkovic, Anja Mazenauer (3).